1. VIERKAMPF (VK) - in den Leistungsstufen I und II 2. HINDERNISLAUF 3. GELÄNDELAUF - 2000 m und 5000 m 4. CSC - Combinations-Speed-Cup 5. SHORTY 6. QSC - Qualifikations-Speed-Cup
1. DER VIERKAMPF -Die Königsdisziplin im Bereich des Turnierhundsports- Hierzu gehören die Übungsteile a. Gehorsam, b. Hindernislauf, c. Slalom und d. Hürdenlauf. Eine bestandene Begleithundprüfung (BH) ist für die Teilnahme erforderlich!
a. Die Gehorsamsübung Es gehören die Leinenführigkeit, Freifolge, Sitz- und Platzübung und zusätzlich die Stehübung beim VK II zum Übungsteil.
b. Der Hindernislauf Die Strecke ist 75 m lang. Folgende Hindernisse sind vom Hund zu überwinden, während der Hundeführer neben den Geräten läuft: Hürde, Treppe (A-Hürde), Tunnel, Laufdiel, Tonne, Reifen, Hoch-Weit-Sprung, Hürde. Der `Vierbeiner´ ist trotz der Hindernisse in der Regel eher am Ziel und muß auf Herrchen/Frauchen warten. Die Zeitnahme erfolgt erst, wenn auch der `Langsamere´ durch das Ziel einläuft. Zwei Wertungsdurchgänge.
c. Der Slalom Auch hier haben wir einen 75 m langen Kurs. Herrchen/Frauchen müssen zusammen mit ihrem Hund den Zick-Zack-Kurs bewältigen und die 140 cm breiten Slalomtore gemeinsam durchqueren. Zwei Wertungsdurchgänge.
d. Der Hürdenlauf Im VK I müssen Hund und Hundeführer eine 50 m lange Sprintstrecke bewältigen. Wie sollte es auch anders sein - der Hund muß drei Hürden von 40 cm überwinden, während Herrchen/Frauchen neben den Hürden laufen! Jedoch müssen Hund/Hundeführer parallel laufen und schließlich gleichzeitig durch das Ziel einlaufen. Ebenfalls zwei Wertungsdurchgänge.
Im VK II muß nur ein Durchgang gelaufen werden. Wieder ist das Team Hund/Hundeführer gefordert. Auf einer Strecke von 2 X 40 m, mit insgesamt sechs Hürden, müssen Beide die Hürden überwinden. Daher gibt es auch nur einen Wertungsdurchgang.
Natürlich führt jeder Fehler vom Hund/Hundeführer zu Punkteabzügen. Durch Qualifizierungen erfolgt der Aufstieg vom VK I in den VK II.
2. DER HINDERNISLAUF Der Hindernislauf aus dem Vierkampf wird als eigenständige Disziplin angeboten und stellt daher eine gute Möglichkeit da, um in den Turnierhundsport einzusteigen. Zum Vierkampf gibt es hier einen Wertungsunterschied: Hunde bis 50 cm und über 50 cm laufen in getrennten Klassen.
3. DER GELÄNDELAUF Die Laufstreckte führt durch Wald und Flur. Asphaltierte Strecken werden gemieden. Der Hund wird an der Leine geführt. Er sollte ohne zu ziehen locker an der Leine neben seinem Frauchen/Herrchen laufen. So wird der Lauf für Beide ein Erlebnis, Spaß und hoffentlich auch ein Erfolg.
4. Der CSC - COMBINATIONS-SPEED-CUP Eine Mannschaft -drei Hundeführer mit ihren Hunden- geht gemeinsam an den Start. Drei Sektionen mit diversen Hindernissen - an den jeweiligen Startpositionen steht ein Hundeführer mit seinem Hund. Wenn der erste Starter sein Ziel erreicht hat, läuft das nächste Team los, usw., ähnlich einem Staffellauf.
5. SHORTY Hier handelt es sich um eine Kurzbahn des CSC und eignet sich daher auch für die Durchfürung in Hallen. Die Teams müssen zwei sich kreuzende Hindernisbahnen bewältigen. Da die Anforderungen an den Ausbildungsstand von Hund und Hundeführer noch nicht so hoch sind, wird hiermit auch der Einstieg in den Wettkampfsport erleichtert.
6. DER QSC - QUALIFIKATIONS-SPEED-CUP Im K.O.-System wird hier der Sieger ermittel. Immer zwei Teams Hundeführer/Hund kämpfen auf parallelen, baugleichen Hindernisbahnen um den Sieg. Zum Schluß kann es nur `Einen´ geben - den Tagessieger!
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